In der heutigen Ausgabe von #MerSindWohle zu Gast: Jürgen Frömberg.
Wer bist du?
Ich bin Jürgen, lange der einzige Quotendeutsche im Verein. Zarte 50 Jahre jung, Benzin im Blut, seit 2006 im Verein, zunächst als Spieler der Senioren 30+, später dann Spielertrainer der sensationellsten Senioren Truppe im Aargau. Seit 2015 auch Vorstandsmitglied und stolzer Mit-Repräsentant des FC Wohlen. Wenn ich mal nicht für den FCW aktiv bin kümmere ich mich als Geschäftsführer um die beiden deutschen Tochtergesellschaften der Planzer Gruppe. Liiert bin ich seit vielen Jahren mit Britta, meinem «Schulschatz» (sie durfte immer von mir abschreiben, das schweisst zusammen). Kinder haben wir keine, dafür ein Leihbüssi von unseren Nachbarn.
Was machst du beim FC Wohlen?
Ich bin zusammen mit «Rösch» Meier Spielertrainer bei den Senioren 30+, wobei mitspielen lassen mich die Jungs meistens nur noch im Training. Ich bin zudem im Vorstand zusammen mit Simone für die Organisation der Heimspiele der 1. & 2. Mannschaft verantwortlich. Zudem schreibe ich Protokolle und erledige anderen Schreibkram für den Verein. Am wichtigsten ist mir die Aufgabe als Chescout der Senioren, damit ich meine teuren Auslandsflüge ins Trainingslager der 1. Mannschaft aus der Kasse der Senioren bestreiten kann. Ich bin zudem auch für die Verteilung von guter Laune verantwortlich und manchmal der Mediator, wenn es mal «kracht im Gebälk».
Was hebt den FC Wohlen von anderen Vereinen ab?
Ich kenne nicht so viele Vereine, ich will auch nicht vergleichen. Ich finde jedoch, dass wir einiges sehr gut machen und zudem eine fantastische Sportanlage nutzen dürfen. Am Ende sind jedoch das Wichtigste die Menschen im Verein. Wir haben einige sehr gute Exemplare davon in der Mannschaft und natürlich gibt es noch mehr im ganzen Verein, von Jung bis Alt. Der FC Wohlen ist ein toller Verein und ich finde insbesondere die Entwicklung der letzten Jahre sehr schön. Zu Zeiten in der Challenge League hatte ich nicht immer das Gefühl, dass wir «ein Verein» waren. Das ist die letzten Jahre viel besser geworden und ich glaube, dass wir noch sehr viel Potential haben. Ich fühle mich aktuell pudelwohl beim FCW.
Was war dein schönster Moment im Verein?
«Einen» schönsten Moment gab es nicht. Es gab wirklich sehr viele schöne Momente, sportlich war es vermutlich der Aufstieg in die Meisterklasse der Senioren und obwohl ich im letzten Spiel im Tor war, hat es gereicht. Ansonsten sind es die Menschen im Verein, die die vielen schöne Moment auslösen und ausmachen. Ich habe in den letzten 14 Jahren viele tolle Menschen im und um den Verein herum kennenlernen dürfen und mit einigen davon auch viele schöne Stunden verbracht. Einige wenige sind zudem zu richtig guten Freunden geworden.
Was sind deine Ziele mit dem FC Wohlen?
Ich möchte noch ganz viele schöne Momente mit unseren Senioren und dem Verein erleben. Ich will die vielen entstandenen Freundschaften mit mir sehr liebgewordenen Menschen weiterhin pflegen und gerne etwas von dem zurückgeben, was ich als junger Mensch im Fussballverein an sogenannter sozialer Intelligenz erlernen durfte.