#MerSindWohle Nr. 34

In unserer Reihe #MerSindWohle stellen wir euch verschiedene Menschen rund um unseren FC Wohlen vor.

Heute mit: Benjamin Netz.

Wer bist du?

Mein Name ist Benjamin Netz. Ich bin 32 Jahre alt und gelernter Industriekaufmann. Aufgewachsen bin ich in Deutschland und lebe nun seit sieben Jahren in der Schweiz. In meiner Freizeit bin ich Groundhopper. Das heisst, ich reise durch die Welt und sammle Stadien und Plätze, indem ich mir dort ein Fussballspiel ansehe. Inzwischen habe ich über 1.300 Spiele in 26 verschiedenen Ländern besucht.

Was machst du beim FC Wohlen?

In erster Linie bezeichne ich mich selbst als einfachen Fan. Seit 2015 bin ich Fanverantwortlicher des FC Wohlen und begleite die 1. Herrenmannschaft und unsere Fangruppen an alle Heim- und Auswärtsspiele. Häufig besuche ich auch Spiele der U23 und der Frauen. Ausserdem bin ich noch als Social Media Manager für den FCW aktiv.

Was hebt den FC Wohlen von anderen Vereinen ab?

Viele haben bislang ja gesagt, dass der FCW ein «echter Traditionsverein» sei. Aber hebt ihn das wirklich von anderen Vereinen ab? Für mich ist der FCW ein familiärer Club mit sehr kurzen Wegen. Jede*r kann sich einbringen. Er bietet vielen Menschen ein soziales Umfeld und spielt damit auch eine wichtige gesellschaftliche Rolle.

Was war dein schönster Moment im Verein?

Ich erinnere mich immer gerne an die Car-Fahrt mit den Fans nach Chiasso zum letzten Challenge League Spiel zurück. Natürlich ist mir auch der Derbysieg gegen den FC Aarau im Brügglifeld positiv in Erinnerung geblieben. Das absolute Highlight war jedoch die gemeinsame Reise mit einigen Mitgliedern der Fanszene nach Portugal Anfang 2020, um unseren FCW ins Trainingslager zu begleiten und ihn auch einmal international spielen zu sehen.

Was sind deine Ziele mit dem FC Wohlen?

Fussballvereine haben eine grosse Bedeutung für die Gesellschaft und können Motor sein für die Integration und Unterstützung von Minderheiten. Sie können eine Vorreiterrolle einnehmen, wenn es um gesellschaftspolitische Themen geht. Für viele Fans spielt nicht nur das Ergebnis auf dem Rasen eine Rolle, sondern auch das Drumherum und wie sich der Verein nach aussen positioniert. Ich möchte dazu beitragen, dass der FCW dieser Rolle gerecht wird.