Das Spiel begann komplett anders als jenes in Neuenburg. Bereits nach zwei Minuten konnte Kevin Alves Quintas eine Hereingabe von rechts zum 1-0 verwerten.
Doch nur 15 Minuten später kassierten wir den Ausgleich. Danach konnten wir offensiv bis zur Pause keine Akzente mehr setzen.Kreuzlingen kam jedoch immer gefährlicher vor unser Tor. So war der Pausenpfiff beim Stand von 1-1 eine kleine Erlösung.
Aus der Garderobe kam dann wieder eine ganz andere Mannschaft.
Plötzlich konnten wir wieder nach vorne spielen. So konnte Vogt in der 50.Minute das 2-1 erzielen.
Nur 8 Minuten später wurde Nathan Tayey Mituensi im Strafraum regelwidrig gestoppt. Der Gefoulte trat selber zum Penalty an und erhöhte auf 3-1.
Wer jetzt dachte, wir sind der sichere Sieger, der lag falsch.
Kreuzlingen gelang es nur 8 Minuten nach dem 3-1 auf 3-2 zu verkürzen. Eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Thurgauer zum Ausgleichstreffer.
Als sich alle Anwesenden dann schon auf die Verlängerung einstellten, kamen wir nochmals zu einem Angriff. Der Ball kam zu Vogt, welcher an zwei Verteidiger vorbei kam und das 4-3 erzielte.
Kreuzlingen gelang es jedoch durch unser schlechtes Dagegenhalten tatsächlich nochmals zum Ausgleich.
In den 30 Minuten Verlängerung gab es keine nennenswerten Aktionen mehr. In der 120 Minute wurde bei uns der letzte Wechsel vollzogen. Ersatztorwart Pashykov wurde für Sytnykov eingewechselt und kam so zu seinem Pflichtspieldebüt für den FC Wohlen.Als erster Schütze trat Momo Sefeei an, welcher souverän verwandelte.
Beim ersten Elfmeter von Kreuzlingen war Parshykov dran, jedoch nicht genug überzeugend. So stand es 5-5.
Auch Alban Pnishi verwandelte seinen Elfmeter souverän. Der zweite kreuzlinger Schütze scheiterte mit seinem Versuch an der Querlatte.So war der Vorteil nun wieder auf unsere Seite.
In der Folge konnten Anatoliy Kozlenko und Noel Romano ihre Elfmeter im Tor unterbringen. So kam es dazu, dass Kerem Kursun zum alles entscheidenden Elfmeter anlief und diesen auch sicher zum viel umjubelten Siegtreffer versenkte.
So stand das Glück am Ende auf unser Seite.